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September 2011 - California Oregon

"If you're going to San Francisco, Be shure to wear flowers in your hair".

Dieser Song der Mamas & Papas machte San Francisco in den 60er berühmt. In dieser Zeit war die Stadt das Zentrum der Flower-Power-Bewegung. San Francisco zogschon immer Menschen an, die etwas anders leben als die Durchschnittsbevölkerung in den USA. Diese Toleranz der lebensfrohen Stadt hat sie die Stadt sich bis heute gewahrt. Auch uns zog es im September nach San Francisco als Ausgangspunkt unsere Tour entlang der pazifischen Küste von San Francisco über Monterey nach Oakridge, Salem und Portland. Die erste Station war San Francisco. Mit der Cable Car und dem Bus ging es zur Golden Gate Bridge und den weiteren Highlights der Stadt. Teilweise waren die Atraktionen in dichten Nebel gehüllt. Die gewaltigen Nebelbänke schleichen sich plötzlich vom Pazifik in die Bucht und in die Stadt ein und legen einen riesigen Schleier über die Bucht von San Francisco und die Stadt.

Monterey, diese kleine überschaubare Stadt, war unser nächstes Ziel. Bis 1950 lebten die Einwohner von Monterey überwiegend vom Fischfang. Das kalte und nährstoffreiche Meereswasser an der Bucht von Monterey lieferte jede Menge Sardinen, die in Konserven- und Fischmehlfabriken verarbeitet wurden. Ende der 40er Jahre waren die Bestände der Sardinen entlang der Bucht leer gefischt und die Cannery Row wurde zu einer riesigen Geisterstraße. Die letzte Sardine wurde 1964 gefangen und die letzte Sardinenfabrik schloss 1972 ihre Pforten. In einer dieser alten Fabrikgebäude befindet sich heute das Monterey Bay Aquarium. In dem Roman "Cannery Row" ("Straße der Ölsardinen") beschrieb der Nobel- und Pulitzer-Preisträger John Steinbeck die Geschichte der Arbeiter in diesen Fabriken.

Unser nächstes Ziel war die Küstenregion Oregons mit den kleinen und gepflegten Städten Medford, Salem, Oakridgeund Corvallis. Auf der Suche nach der Nordwestpassage entdeckte James Cook 1778 diese wilde Küste Oregons. Die Küste und das Hinterland beheimatete ursprünglich eine Vielzahl von verschiedenen Indianerstämmen, welche der weißen Zuwanderung von Anfang an ablehnend gegenüber standen.  Heute leben nur noch wenige von der Bundesregierung anerkannte Stämme in Oregon. 

 

 

April 2010 - New York

"I wanna wake up in the city, that doesn’t sleep."

New York, das ist die Hauptstadt des amerikanischen Traums. Wer diese  riesige, quirlige, nervenkitzelnde Stadt und ihren Einfluss auf den  Rest der Welt begreifen will, muss selbst hinfahren und dort aufwachen  -  in dem ewigen Rumoren und Gehupe, Sirenengeheul und Gekreische. Das New-York-Gefühl muss man erleben. Hautnah.

New York City oder "The big Apple", wie es oft liebevoll genannt wird, besteht aus fünf Stadtteilen, den sogenannten Boroughs: Bronx, Brooklyn, Manhattan, Queens und Staten Island.

Wenn man nach der Ankunft in Manhattan das erste Mal in einer dieser  kilometerlangen Häuserschluchten steht, dann fällt es ungemein schwer,  den Blick nach vorne und nicht ständig nach oben zu richten.

Wir machten uns gleich auf den Weg, die zahlreichen Attraktionen und  architektonischen Sehenswürdigkeiten zu erkunden - Chrysler-Building, Flatrion, Empire State Building, Rockefeller Center, Brooklyn Bridge, Grand Central Terminal, Chinatown, SoHo, Chelsea,  Freiheitsstatue ....viele liegen nahe beieinander. Die Straßen sind übersichtlich gerastert und nummeriert. Man findet sich schnell zurecht. Mit der Metro gelangt man schnell von Downtown nach Uptown.

Ein Highlight war sicherlich unsere abenteuerliche Bike-the-Big-Apple-Tour durch Manhattan, Queens und Brooklyn. New York einmal riechen und erfahren, Momentaufnahmen, Eindrücke aufsaugen. Jetzt  wissen wir, was unsere beiden Guides Levi und Chris damit meinten. Denn vorbei ging es an verfallenen Lagerhäusern mit Graffitikunst der Superlative, 
kratergroßen Schlaglöcher, dem jüdisch-orthodoxen Viertel, einem Lunchstopp im polnischen Viertel und einem quirligen dog-park unterteilt für große und kleine Hunde.

Einer der schönsten Anblicke New Yorks bietet sich, wenn man in der Dämmerung von der romantischen Brooklyn-Bridge das gewaltige Lichterspiel tausender erleuchteter Zimmer der Wolkenkratzer beobachten kann.

New York ist die Stadt der großen Gegensätze. Das ausgedehnte Grün des Central Parks trifft auf das wuchtige, unendliche Grau von Beton. Kirchen, die anderswo alles überragen, werden hier von Wolkenkratzern  förmlich umzingelt. In diesem Milieu fächert sich zwischen klein und groß, arm und reich, alt und neu eine unglaubliche Vielfalt. Jede Rasse und jede Nation ist in New York vertreten.

Kein Buch bildet wie die Wirklichkeit. Es gab so viele neue Erkenntnisse für uns. New York ist eine Stadt, die man nicht nur einmal besuchen sollte! Aber seht selbst:

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